Irgendwann reicht die Buchhaltung nicht mehr. Die Zahlen stimmen, aber sie beantworten die Fragen nicht, die im Verwaltungsrat gestellt werden: Reicht die Liquidität für die nächste Ausbaustufe? Was kostet uns das Wachstum tatsächlich? Womit gehen wir zur Bank?
Für diese Fragen braucht es einen CFO. Nur braucht es ihn selten in Vollzeit.
CFO as a Service heisst: Sie bekommen erfahrene Finanzführung in dem Umfang, den Ihr Unternehmen wirklich braucht — von einem Tag im Monat bis zu zwei Tagen in der Woche.
Die Auslöser sind in fast allen Mandaten dieselben:
Die letzten beiden Punkte hängen zusammen, und zusammen sind sie der häufigste Fall.
Viele Treuhandmandate sind nachgelagert angelegt: Die Buchhaltung wird nach dem Jahresende aufgearbeitet, der Abschluss folgt im Frühjahr oder Sommer. Wer im Juni 2026 den Abschluss 2025 bespricht, entscheidet über Zahlen, deren älteste Buchungen anderthalb Jahre zurückliegen. Für die Steuererklärung reicht das. Für die Frage, ob die Liquidität bis zum Herbst trägt, ist es wertlos.
Das ist kein Vorwurf an den Treuhänder — er tut, wofür er beauftragt wurde. Nur entsteht daraus kein Steuerungsinstrument.
Budget, Forecast und Szenarien, die Entscheidungen steuern, statt sie im Nachhinein zu dokumentieren.
Eine rollierende Dreizehn-Wochen-Sicht. Wer sie führt, erkennt einen Engpass Wochen bevor ihn der Kontoauszug zeigt — und hat dann noch Handlungsspielraum.
Berichte, die zeigen, was zu entscheiden ist — nicht bloss, was geschehen ist.
Vorbereitung, Führung und Nachverhandlung: Kreditverlängerungen, Wachstumsfinanzierungen, Investorenrunden. Von der Equity Story bis zum Term Sheet.
Vorbereitung auf die ordentliche oder eingeschränkte Revision, Führung der Revisionsstelle, zügiges Schliessen der Feststellungen.
Welche Risiken das Unternehmen tatsächlich trägt, wer sie verantwortet und was im Ernstfall greift — so dokumentiert, dass es einer Prüfung standhält.
Kauf, Verkauf, Nachfolge: Bewertung, Due Diligence, Integration.
Ein digitaler Finanzbetrieb, der mitwächst — Buchhaltung, Lohn, Werkzeuge, Automatisierung.
Ein Gegenüber für Geschäftsführung, Eigentümer und Verwaltungsrat — vor der Bankverhandlung, vor einer Investition, vor der Vorlage einer Planung. Jemand, der die Zahlen kennt und kein Interesse daran hat, wie die Entscheidung ausfällt.
Der Lohnüberblick 2026 von Robert Half nennt für Schweizer CFOs Grundgehälter zwischen CHF 199’750 und 368’000. Mit Arbeitgeberbeiträgen und Bonus liegen die Vollkosten eines eigenen CFO bei rund CHF 250’000 bis 300’000 im Jahr. Ein Unternehmen zwischen zwei und fünfzig Millionen Umsatz braucht diese Kapazität in aller Regel nicht. Es braucht die richtigen zehn bis zwanzig Prozent davon.
10 bis 20 Prozent
CHF 25’000 bis 60’000 im Jahr
ein bis vier Tage im Monat
die übrigen 80 Prozent
CHF 250’000 bis 300’000 im Jahr
Grundgehalt plus Arbeitgeberbeiträge und Bonus
Grundlage: Robert Half Lohnüberblick Schweiz 2026 (CHF 199’750–368’000 Grundgehalt), zuzüglich Arbeitgeberbeiträge.
Fortlaufende Mandate werden als Monatspauschale über einen bis vier Tage vereinbart. Sie zahlen die Tage, die Sie nutzen. Kein Rekrutierungsrisiko, keine Kündigungsfrist, keine Suche über Monate.
Zwischen Erstgespräch und Beginn liegen üblicherweise ein bis zwei Wochen.
Achtundzwanzig Jahre in Finanzverantwortung, den grössten Teil davon als CFO — in Frankfurt, London und Zürich, seit 2007 in der Schweiz. Bilanzverantwortung bis eine Milliarde Franken, Prüfungsausschüsse und Finanzierungsverhandlungen auf beiden Seiten des Tisches.
Dazu Risikomanagement und Governance aus regulierten Umgebungen: Für die Schweizer Organisation einer international tätigen Grossbank habe ich ein übergreifendes Risikomanagement aufgebaut — über sämtliche Gesellschaften und Organisationseinheiten hinweg. Was diesem Massstab genügt, hält auch der Prüfung durch Revisionsstelle oder Investor stand. Mehr über mich und die Firma
Und etwas, das in dieser Verbindung selten ist: technisches Verständnis. Cloud-Buchhaltung, Automatisierung, KI-gestützte Auswertung. Die Buchhaltungsplattform wird dabei nach Ihrem Betrieb gewählt, nicht nach meiner Bequemlichkeit — ich arbeite mit mehreren, darunter Run my Accounts.
Die drei werden häufig verwechselt. Sie lösen unterschiedliche Probleme.
führt die Bücher, erstellt den Abschluss und sorgt dafür, dass die gesetzlichen Pflichten erfüllt sind. Er blickt zurück — korrekt und verlässlich.
füllt eine Vollzeitlücke auf Zeit, etwa nach einem plötzlichen Abgang. Er kommt, überbrückt, geht.
steuert dauerhaft, aber nur im tatsächlich benötigten Umfang. Die Zahlen des Treuhänders werden hier zur Grundlage für Planung, Preisgestaltung, Finanzierung und Entscheidungen.
Treuhänder und CFO as a Service ersetzen einander nicht. Sie ergänzen sich — und genau in dieser Kombination arbeitet TF Financial Services. Wer den Begriff Fractional CFO sucht, meint dieselbe Leistung.
In der Praxis ab rund zwei Millionen Franken Umsatz. Entscheidend ist aber weniger die Grösse als die Frage, ob Entscheidungen anstehen, für die die heutigen Zahlen nicht ausreichen. Eine Finanzierung, eine Revision, eine Nachfolge — das kann auch ein kleineres Unternehmen treffen.
Bestandsaufnahme und Liquiditätssicht. Danach steht der Neunzig-Tage-Plan. Ergebnisse gibt es damit ab der ersten Woche, nicht erst nach dem Quartal.
Ja. Eine Revisionsvorbereitung, ein Bankgespräch, der Aufbau einer Liquiditätsplanung — das sind übliche Einstiege. Ob daraus ein laufendes Mandat wird, entscheiden Sie danach.
In der Regel ja. Der Treuhänder behält die Buchführung, das Mandat setzt darauf auf. Ein Wechsel ist keine Voraussetzung.
Kleiner, als die meisten befürchten. Ein Wechsel läuft auf einen Stichtag, üblicherweise den Beginn eines Geschäftsjahres oder Quartals. Übertragen werden Eröffnungsbilanz, Kontenplan, offene Debitoren und Kreditoren, Bankanbindung und Lohnstammdaten.
Wie viel Historie mitkommt, entscheiden Sie. Die Saldenbilanzen des Vorjahres werden in der Regel eingebucht, damit das Reporting ab dem ersten Monat eine Vergleichszahl hat. Alles Feinere — einzelne Buchungen, ältere Jahre — ist eine Frage des Nutzens, nicht der Pflicht: Das Archiv bleibt beim bisherigen System, und die Aufbewahrungspflicht ist dort erfüllt, solange es zugänglich bleibt. Was einen Wechsel aufhält, ist selten die Technik. Es ist die Vorstellung, es müsse zwingend alles mitkommen.
Zu Beginn ein halber bis ein Tag für Unterlagen und Zugänge. Danach hält sich der Aufwand in Grenzen: ein monatlicher Termin und ein sauberer Datenzugang genügen meistens.
Dann ist der Übergang vorbereitet — Planung, Reporting und Prozesse sind aufgesetzt, das Anforderungsprofil ist geschärft. Mehrere Mandate sind genau so ausgegangen. Das ist kein Scheitern, sondern das Ziel.
TF Financial Services begleitet Schweizer KMU und Startups aus Binz (ZH). Wenn eine der Fragen oben in Ihrem Unternehmen offen ist, klären wir sie im Erstgespräch — kostenlos und unverbindlich.
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