Beratung mit Anfang und Ende

Manche Fragen brauchen keine laufende Begleitung, sondern eine Antwort. Was ist das Geschäft wert? Trägt der Businessplan? Welche Risiken übersehen wir? Wer führt dieses Projekt, wenn niemand im Haus Zeit hat?

Dafür gibt es zeitlich begrenzte Mandate — mit einem Auftrag, einem Ergebnis und einem Ende.

Wofür Unternehmen mich holen

Strategie und Businessplan

Ein Plan, der einer Bank oder einem Investor standhält — mit Annahmen, die man verteidigen kann, und Szenarien für den Fall, dass sie nicht eintreffen.

Risikomanagement und Governance

Welche Risiken das Unternehmen tatsächlich trägt, wer sie verantwortet und was im Ernstfall greift — so dokumentiert, dass es einer Prüfung standhält.

Projektleitung

Systemeinführungen, Restrukturierungen, Nachfolgeprojekte: Führung von aussen, wenn intern niemand die Kapazität oder die Distanz hat.

Transaktionen

Kauf, Verkauf, Nachfolge: Bewertung, Due Diligence, Verhandlungsvorbereitung, Integration nach dem Abschluss.

Digitalisierung im Finanzbereich

Wo Automatisierung sich rechnet und wo sie nur Aufwand verschiebt. Nüchtern gerechnet, nicht nach Anbieterversprechen.

Zweitmeinung

Ein Blick von aussen auf eine Entscheidung, die schon fast gefallen ist. Oft die günstigste Beratung überhaupt.

Woher die Risiko-Erfahrung kommt

Risikomanagement ist der Teil, den KMU am häufigsten unterschätzen — meist so lange, bis eine Revisionsstelle, eine Bank oder ein Investor danach fragt.

Für die Schweizer Organisation einer international tätigen Grossbank habe ich ein übergreifendes Risikomanagement aufgebaut — über sämtliche Gesellschaften und Organisationseinheiten hinweg. Was in einer regulierten Umgebung verlangt wird, lässt sich auf ein KMU nicht eins zu eins übertragen — aber der Massstab, was eine belastbare Risikoübersicht ausmacht, ist derselbe.

Wie ein Mandat abläuft

  1. Auftragsklärung.Was genau soll am Ende vorliegen — ein Dokument, eine Entscheidungsgrundlage, ein eingeführtes System? Ohne diese Antwort beginnt kein Mandat.
  2. Aufwandschätzung und Festlegung.Tage, Zeitraum, Ergebnis. Bei überschaubarem Umfang zum Pauschalpreis, sonst nach Aufwand mit Obergrenze.
  3. Durchführung und Übergabe.Am Ende steht ein Ergebnis, das ohne mich weiterlebt — und keine Abhängigkeit.

Sparringpartner statt Projekt

Nicht jede Frage braucht ein Projekt. Manche brauchen nur jemanden, mit dem man sie überhaupt einmal durchdenken kann.

Die meisten Entscheidungen trifft ein Inhaber allein. Der Treuhänder ist Dienstleister, die Bank ist Gegenpartei, Mitarbeitende sind abhängig, und die Familie ist nicht neutral. Was fehlt, ist ein Gegenüber, das die Zahlen kennt und kein Interesse daran hat, wie die Entscheidung ausfällt.

Diese Rolle übernehme ich für Geschäftsführung, Eigentümer und Verwaltungsräte — regelmässig oder wenn es ansteht. Ein Gespräch vor der Bankverhandlung. Ein zweiter Blick auf eine Planung, bevor sie vorgelegt wird. Eine ehrliche Einschätzung, bevor eine Investition beschlossen wird. Kein Bericht, keine Präsentation: ein Gespräch, in dem auch Widerspruch vorkommt.

Die Form der Abrechnung richtet sich danach, wie regelmässig der Austausch ist. Für die Finanz-, Risiko- und Governance-Seite — nicht als allgemeine Unternehmensberatung.

Abgrenzung zum laufenden Mandat

Beratung

Eine abgegrenzte Frage, ein Ergebnis, ein Ende. Sinnvoll, wenn etwas Bestimmtes ansteht und die Kompetenz im Haus fehlt oder die Zeit.

CFO as a Service

Laufende Finanzführung im vereinbarten Umfang. Sinnvoll, wenn die Steuerung selbst die Lücke ist — nicht ein einzelnes Projekt. Zur Leistung

Nicht selten beginnt es mit dem einen und wird zum anderen. Das ist kein Verkaufstrick, sondern der übliche Verlauf: Wer einmal sauber geplant hat, will es nicht wieder verlieren.

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein typisches Mandat?

Von wenigen Tagen für eine Zweitmeinung bis zu mehreren Monaten für eine Systemeinführung oder ein Nachfolgeprojekt. Der Umfang wird vor Beginn festgelegt, nicht unterwegs entdeckt.

Was kostet Beratung?

Bei überschaubarem, klar abgrenzbarem Umfang zum Pauschalpreis — dann wissen Sie vorher, woran Sie sind. Bei offenerem Zuschnitt nach Aufwand mit vereinbarter Obergrenze. Ohne Obergrenze arbeite ich nicht.

Brauche ich für einen Businessplan nicht eher eine Agentur?

Für die Gestaltung vielleicht. Für den Teil, den eine Bank prüft — Annahmen, Herleitung, Szenarien, Liquiditätswirkung — brauchen Sie jemanden, der schon auf der anderen Seite des Tisches gesessen hat.

Können Sie ein Projekt auch nur begleiten statt führen?

Ja. Das ist häufig die günstigere Form: Die Leitung bleibt intern, ich bin für die Entscheidungspunkte und die kritische Durchsicht dabei.

Was, wenn sich unterwegs herausstellt, dass es grösser ist als gedacht?

Dann sage ich es, bevor Aufwand entsteht — nicht auf der Rechnung. Sie entscheiden dann, ob erweitert oder abgebrochen wird.

Welche Frage steht bei Ihnen an?

Schildern Sie sie in einem Erstgespräch. Wenn ich der Falsche dafür bin, sage ich es Ihnen — das ist schneller und billiger für beide.

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