Buchhaltung, Lohn, Mehrwertsteuer, Abschluss: Das muss korrekt sein, und es muss termingerecht sein. Beides ist selbstverständlich. Die Frage ist, ob die Zahlen auch dann schon da sind, wenn Sie sie zum Entscheiden brauchen.
Bei den meisten Treuhandmandaten sind sie es nicht.
Viele Treuhandmandate sind nachgelagert angelegt — so bestellt, so ausgeführt. Die Belege sammeln sich, nach dem Jahresende wird aufgearbeitet, der Abschluss folgt im Frühjahr oder Sommer.
Wer im Juni 2026 den Abschluss 2025 bespricht, entscheidet über Zahlen, deren älteste Buchungen anderthalb Jahre zurückliegen.
Für die Steuererklärung reicht das. Für die Frage, ob die Liquidität bis zum Herbst trägt, ist es wertlos.
Deshalb wird hier laufend gebucht. Nicht weil es moderner klingt, sondern weil eine Zahl, die drei Wochen alt ist, eine Entscheidung tragen kann — und eine, die achtzehn Monate alt ist, nicht.
Laufend geführt, monatlich abgestimmt. Bankbelege kommen digital, die Verbuchung läuft weitgehend automatisiert.
Löhne, Sozialversicherungen, Quellensteuer, Jahresmeldungen. Fristen werden überwacht, nicht dem Zufall überlassen.
Abrechnung nach vereinbartem oder vereinnahmtem Entgelt, Saldosteuersatz oder effektiv — je nachdem, was für Ihren Betrieb günstiger ist.
Nach OR, mit sauberer Herleitung. Steuererklärung für Gesellschaft und, auf Wunsch, für die Inhaber.
Vorbereitung auf die ordentliche oder eingeschränkte Revision — und ebenso auf die Kontrollen, die seltener angekündigt sind: AHV-Ausgleichskasse, Mehrwertsteuerkontrolle der ESTV, Unfallversicherung. Betreuung der Prüfenden vor Ort, zügiges Schliessen der Feststellungen.
Monats- oder Quartalszahlen in einer Form, die man einem Verwaltungsrat vorlegen kann — nicht bloss eine Saldenliste. Mehr dazu
Es gibt nicht die eine richtige Buchhaltungssoftware. Es gibt die, die zu Ihren Abläufen passt — zu Ihrer Bank, Ihrem Kassensystem, Ihrer Lohnstruktur. TF Financial Services arbeitet mit mehreren Plattformen — darunter Bexio, Odoo, Zoho, Microsoft Dynamics und Run my Accounts für die Buchführung sowie Infoniqa für den Lohn.
Wenn Sie bereits eine Lösung einsetzen, mit der Sie zufrieden sind, bleibt sie. Ein Wechsel ist kein Selbstzweck.
Ein Wechsel läuft auf einen Stichtag, üblicherweise den Beginn eines Geschäftsjahres oder Quartals. Übertragen werden Eröffnungsbilanz, Kontenplan, offene Debitoren und Kreditoren, Bankanbindung und Lohnstammdaten.
Wie viel Historie mitkommt, entscheiden Sie. Die Saldenbilanzen des Vorjahres werden in der Regel eingebucht, damit das Reporting ab dem ersten Monat eine Vergleichszahl hat. Was darüber hinausgeht, ist eine Frage des Nutzens, nicht der Pflicht: Das Archiv bleibt beim bisherigen System; die zehnjährige Aufbewahrungspflicht nach Obligationenrecht ist dort erfüllt, solange die Unterlagen jederzeit lesbar gemacht werden können.
Was einen Wechsel aufhält, ist selten die Technik. Es ist die Vorstellung, es müsse zwingend alles mitkommen.
Das hängt am Belegvolumen, an der Lohnstruktur und daran, wie viel Vorarbeit bei Ihnen im Haus bleibt. Nach einem Blick auf die letzten zwölf Monate lässt sich das verlässlich beziffern — vorher wäre jede Zahl geraten.
Digital. Bankbewegungen laufen über eine Schnittstelle ein, Rechnungen per Upload oder Mail. Ein Ordner mit Papier ist möglich, kostet aber mehr — und verzögert die Zahlen.
Ja. Lohn ist der Teil, bei dem Fehler am schnellsten teuer werden und der sich am saubersten einzeln auslagern lässt.
Treuhand erfasst und schliesst ab; der Blick geht zurück. CFO as a Service nutzt diese Zahlen, um nach vorne zu steuern: Planung, Preisgestaltung, Finanzierung, Entscheidungen. Beides zusammen ergibt eine geschlossene Kette, aber man kann auch nur das eine beziehen.
Ja. Ein Wechsel der Revisionsstelle ist keine Voraussetzung, und in vielen Fällen ist Kontinuität dort sogar von Vorteil.
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